Allround-Übung: Der Bienenatem


Der Bienenatem ist eine wunderbare und vielseitige Technik, denn er schult das Bewusstsein, verbindet Geist und Körper und hilft uns, loszulassen. Auf der körperlichen Ebene stärkt der Bienenatem die tiefe Bauchmuskulatur, die uns hilft, die Lendenwirbelsäule zu stabilisieren und so Schmerzen vorzubeugen. Zugleich verlängert er die Ausatmung, was uns zu einem vollen und tiefen Atem führt. Und im Alltag spricht nichts dagegen, den Bienenatem auszuführen, wenn du an der Ampel oder im Stau stehst. ;)

Um den Bienenatem auszuführen, atme entspannt durch die Nase ein und mit einem langgezogenen „Mmmmmm“ – ähnlich dem Summen einer Biene – wieder aus. Lasse dabei die Lippen sanft geschlossen und nimm die Vibration mit dem ganzen Körper wahr. Summe nicht nur hörbar, sondern auch in Gedanken, denn so verbindest du Geist und Körper. Wenn du möchtest, kannst du jederzeit die Tonhöhe variieren. Die Herausforderung dieser Übung liegt darin, sich nicht im Summen zu verlieren. Achte also darauf, während der Übung so bewusst wie möglich zu bleiben. Wenn dein Geist dennoch abschweift, führe ihn ohne Urteil zum Summen zurück. Wiederhole diese Atmung für einige Minuten und spüre dann in der Stille nach.

Wenn du gerne musikalische Unterstützung für diese Übung möchtest, empfehle ich dir den Titel „Humming“ von Deva Premal und Miten. Die Dauer von 5 Minuten (plus Nachspüren in der Stille für einige Atemzüge) ist ein perfekter Einstieg in diese Technik.

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