Unterstützende Übung Nr. 3 – Zufriedenheit atmen 2 Kommentare


Indem wir Yoga praktizieren oder meditieren, beruhigen wir unseren Geist und damit auch unsere Vorstellungen und Ideale. Damit helfen uns diese Techniken, zufriedener zu werden, denn Unzufriedenheit resultiert immer aus dem Denken.

Um unsere Zufriedenheit zusätzlich zu stärken, können wir auch direkt an ihr arbeiten. Dies funktioniert ausgezeichnet mit Hilfe von Dankbarkeitsübungen. Studien bestätigen, dass dankbare Menschen glücklicher, weniger depressiv, weniger unter Stress und zufriedener mit ihrem Leben und ihren sozialen Beziehungen sind.


Nimm deine bevorzugte Meditationshaltung ein. Nun denke an etwas, für das du dankbar bist. Wenn du die Dankbarkeit deutlich empfindest, lasse ihren Auslöser los und stelle die Empfindung des Gefühls ins Zentrum deiner Wahrnehmung. Nimm dieses Gefühl mit der Einatmung in deinen Körper auf und lasse es mit der Ausatmung jede deiner Zellen erfüllen.

Mache dir keinen Stress, wenn das Gefühl sehr flüchtig ist, lasse die Übung mühelos, freudvoll und spielerisch sein. Wenn du das Gefühl ganz verlierst, erinnere dich kurz an seinen Auslöser und gehe dann wieder über zur direkten Wahrnehmung und der Verbindung mit dem Atem. Bleibe für einige Atemzüge bei dieser Übung und beende sie, indem du noch einen Augenblick in der Stille verweilst.


Ein guter Zeitpunkt für diese Übung ist auch vor dem Einschlafen im Bett liegend, da der Geist in dieser Phase besonders empfänglich ist.


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2 Gedanken zu “Unterstützende Übung Nr. 3 – Zufriedenheit atmen

  • Karoline

    Wunderbare Tipps, danke! Vielleicht könntest Du auch einmal über das Thema „Spiritual Bypassing“ berichten (z:B. Buch von Victoria Rationi). Ich denk das betrifft (teilweise) viele von uns spirituell Interessierten …

    LG Karoline

    • Gilda

      Liebe Karoline,
      Unter „spirituellem Bypassing“ verstehe ich den Mechanismus, durch die Beschäftigung mit spirituellen Themen die Beschäftigung mit limitierenden (Denk)Mustern zu umgehen. Es ist also ein Nachdenken über die Realität und nicht ihre direkte Erfahrung. Meditation bedeutet dagegen, ganz mit dem zu sein, was gerade ist. Das ist es, was ich mit all den Übungen zu vermitteln versuche. Und das ist auch der Grund, wieso wir sehr oft den Körper miteinbeziehen, denn das verhindert die spirituelle Hirnwi…erei. Wir umgehen das Umgehen also recht elegant…