Alltagsübung Nr. 31 – Gegenwärtigkeit


In unserem täglichen Leben nimmt das Denken viel Raum ein. Sobald wir aber über etwas nachdenken, verlieren wir unsere Gegenwärtigkeit, denn Vorstellungen sind immer Elemente der Vergangenheit (diese Tatsache zeigt sich bereits im Wort „nach-denken“), während uns Ideale in eine Zukunft ziehen, in der sie erfüllt sind. Es gibt jedoch nur ein Tor zur Daseinsfreude – den gegenwärtigen Moment.

Durch Meditation, Yoga oder andere spirituelle Techniken beruhigen wir unser Denken und werden so ganz von selbst gegenwärtiger. Im Alltag können wir die Gegenwärtigkeit stärken, indem wir uns so oft wie möglich im Augenblick verankern.


Als Übung der Woche halte immer wieder inne und komme ganz im gegenwärtigen Augenblick an. Mache dir bewusst, dass genau dieser Augenblick ein Tor zur bedingungslosen Freude bietet und nur das Ego ihn als gut oder schlecht, als herausragend, langweilig oder unangenehm bewertet. Wage es, ihm standzuhalten und nicht vor ihm zu flüchten in Vergangenheit oder Zukunft.


„Du kannst eine Unterbrechung im Strom der Gedanken schaffen, indem du deine Aufmerksamkeit vollkommen auf das Jetzt richtest. Mach dir einfach ganz intensiv den gegenwärtigen Moment bewusst.“ Eckhart Tolle

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