Allround Übung: Die 3-Sinne-Meditation


Die 3-Sinne-Meditation nutzt das Sehen, das Hören und das Fühlen, um das Denken zu beruhigen, dich ganz im Augenblick zu verankern und dir zu helfen, die Welt einfach wahr-zunehmen. Du kannst sie als formale Praxis und auch im Alltag üben, denn du kannst ihre Dauer frei wählen.

1. Beginne die Übung mit geöffneten Augen und schaue, worauf deine Aufmerksamkeit von selbst fällt. Wähle nicht, sondern lasse deinen Blick entspannt schweifen und beobachte, woran er hängenbleibt. Denke nicht über die Funktion der jeweiligen Sache nach, beurteile sie nicht. Bleib einen Augenblick beim „nur Schauen“. Dann lasse deinen Blick wieder weiterwandern.

 

2. Nach einigen Atemzügen schließe die Augen und lausche, welche Geräusche gerade ins Feld deines Gewahrseins kommen. Benenne sie nicht, bewerte sie nicht und lasse dich von ihnen in keine Gedankenkette führen. Lausche, als wärst du von einem fremden Planeten gekommen und wüsstest nicht, was das jeweilige Geräusch hervorruft.

 

3. Im dritten Schritt nimm wahr, was dein Tastsinn dir zeigt. Vielleicht spürst du das Streicheln eines Kleidungsstückes, Wärme, einen Lufthauch oder den Druck des Untergrundes? Achte auf alles, das ins Feld deines Gewahrseins kommt. Beobachte es freundlich – interessiert, gib ihm einen Augenblick den Raum, um zu sein und lausche dann auf die nächst Wahrnehmung. Zum Abschluss spüre noch ins Innere deinen Körper hinein. Gibt es einen Körperbereich, der deine Aufmerksamkeit auf sich zieht? Vielleicht nimmst du irgendwo Belebtheit oder Verspannung oder ein Wohlgefühl wahr? Bleibe noch für ein paar Atemzüge bei der Wahrnehmung deines inneren Körpers und richte die Aufmerksamkeit dann zurück in deinen Alltag. 

 

Und falls es dir zu viel auf einmal ist, beginne einfach mit einem der drei Sinne. ;)

Erster Frühlingsbote…. Jippieh! :)