Alltagsübung Nr. 23 – Tischgebet


Wir alle kennen die Tradition des Tischgebetes, doch nur die wenigsten haben sie bis in die heutige Zeit beibehalten. Mit der aktuellen Übung der Woche möchte ich dir einen Anstoß geben, diese Tradition wieder aufleben zu lassen. Gib dieser Praxis eine Chance und beobachte selbst, was sie bewirkt. Du kannst das folgende, besonders schöne Tischgebet aus der indischen Tradition verwenden oder dein ganz individuelles wählen, denn was zählt, sind nicht die Worte (oder die Sprache), sondern die Absicht, die dahintersteht.

Brahmarpanam Brahma Havir Brahmagnau Brahmanahutam Brahmaiva Tena Gantavyam Brahmakarmasamadhina

Frei übersetzt: „Der Akt des Essens ist Gott, die Nahrung ist Gott, das Verdauungsfeuer ist Gott, der Essende ist Gott. Wer in allem das Wirken Gottes erkennt, wird Gott wahrlich erreichen.“

Und falls dir dieses oder ein christliches Tischgebet zu religiös angehaucht sind, halte einfach für einen Augenblick deine Hände segnend über deine Mahlzeit. ;)

„Die Segnung hat die Aufgabe, die Nahrung auf uns vorzubereiten; denn man muss begreifen, dass sie ein Eigenleben besitzt, und dass ihre Schwingungen nicht immer den unseren entsprechen. Wir müssen ihr einige Teilchen unseres Wesens geben, sie magnetisieren, um die Bewegungen ihrer Teilchen zu ändern und sie uns zum Freund machen. Danach wird sie sich für euch öffnen und euch alle Reichtümer schenken, die sie besitzt.“   Omraam Aivanhof

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