Übungen dritte Oktoberwoche


Unterstützende Übung Nr. 3: Dankbarkeit

Indem wir Yoga praktizieren oder meditieren, beruhigen wir unseren Geist und damit auch unsere Vorstellungen und Ideale. Damit helfen uns diese Techniken, zufriedener zu werden, denn Unzufriedenheit resultiert immer aus dem Denken.

Um unsere Zufriedenheit weiter zu stärken, können wir zusätzlich auch direkt an ihr arbeiten. Dies funktioniert ausgezeichnet mit Hilfe von Dankbarkeitsübungen. Studien bestätigen, dass dankbare Menschen glücklicher, weniger depressiv, weniger unter Stress und zufriedener mit ihrem Leben und ihren sozialen Beziehungen sind.

Nimm deine bevorzugte Meditationshaltung ein. Nun denke an etwas, für das du dankbar bist. Wenn du die Dankbarkeit deutlich empfindest, lasse den Grund deiner Dankbarkeit an den Rand treten und stelle die Empfindung des Gefühls ins Zentrum deiner Wahrnehmung. Nimm dieses Gefühl mit der Einatmung in deinen Körper auf und lasse es mit der Ausatmung jede deiner Zellen erfüllen.

Mache dir keinen Stress, wenn das Gefühl sehr flüchtig ist, lasse die Übung mühelos, freudvoll und spielerisch sein. Wenn du das Gefühl ganz verlierst, erinnere dich kurz an seinen Auslöser und gehe dann wieder über zur direkten Wahrnehmung und der Verbindung mit dem Atem. Bleibe für einige Atemzüge bei dieser Übung und beende sie, indem du noch einen Augenblick in der Stille verweilst.

Ein guter Zeitpunkt für diese Übung ist auch vor dem Einschlafen (dann eher im Liegen), da der Geist in dieser Phase besonders empfänglich ist.

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Dankbarkeit als Alltagsübung

Wann immer du während des Tages daran denkst, frage dich, wofür du jetzt gerade dankbar sein kannst. Zu Beginn musst du vielleicht ein wenig suchen, aber schon bald wirst du Übung darin bekommen, die positiven Seiten des jeweiligen Augenblickes zu erkennen. Sobald du ein Gefühl von Dankbarkeit empfindest, lasse die Ursache los und spüre für einen Augenblick in dieses Gefühl hinein.

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