Unterstützende Übung Nr. 7 – Affirmation von Weite und Entspannung


Enge und Anspannung sind – ebenso wie ihre psychischen Entsprechungen Angst und Stress – Begleiterscheinungen unserer heutigen Lebensweise, in der das Denken einen viel zu hohen Stellenwert hat. Alle Techniken, die ich dir im Laufe der letzten Wochen und Monate angeboten habe, wirken dem entgegen, denn sie alle zielen auf das Loslassen. Die aktuelle Übung geht den direkten Weg, denn sie fördert unmittelbar Weite und Entspannung.


Beginne die Übung mit einigen Atemzügen Atemachtsamkeit. Sprich dabei gedanklich folgende Sätze:

„Einatmend bin ich mir meiner Einatmung bewusst.“
„Ausatmend bin ich mir meiner Ausatmung bewusst.“

Wenn deine Gedanken abschweifen, verurteile dich nicht dafür, denn sobald du es bemerkst, bist du ja bereits wieder achtsam – es ist also vielmehr ein Grund zur Freude. Dann wechsle zu folgenden Sätzen, die du ebenfalls möglichst tief zu empfinden versuchst:

„Einatmend wird mein Wesen weit und grenzenlos.“
Ausatmend bin ich vollkommen entspannt.“

Nach einigen Atemzügen lasse alle Vorstellungen los und spüre für einen Augenblick der Wirkung der Übung nach.


Je nachdem wie es deine Zeit erlaubt, kannst du entweder deine bevorzugte Meditationshaltung einnehmen und die gesamte Übung ausführen. Du  kannst sie aber auch auf die letzten beiden Sätze verkürzen und einfach in den Alltag mitnehmen.

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