4 Möglichkeiten loszulassen 5 Kommentare


Menschen machen sich aus unterschiedlichen Gründen auf den spirituellen Pfad. Einer davon entsteht aus dem  Wunsch, Unzufriedenheit, Depression, Stress oder anderen Formen des Leids zu lindern oder aufzulösen.
Ein Teil unseres Leids entsteht aus unserem Anhaften an angenehmen Erfahrungen und Dingen. Einer der Schlüssel zur Befreiung von Leid besteht deshalb darin, Großzügigkeit zu üben. Die wahrscheinlich effizienteste Methode, um das Loslassen zu üben, ist die Meditation, denn sie besteht darin, uns der Unmittelbarkeit jeder Erfahrung zu öffnen, gleich ob sie gerade  angenehm, unangenehm oder neutral ist. Zugleich können wir Großzügigkeit aber auch direkt üben. Die folgende Übung bietet dir Möglichkeiten, wie du dies ihm täglichen Leben umsetzen kannst. Sie besteht darin,  Großzügigkeit auf 4 verschiedenen Ebenen zu üben.

1. Sinneseindrücke schenken:

Die erste Form des Schenkens ist auch jenen möglich, die keinen materiellen Besitz haben, denn es geht bei ihr darum, Sinneseindrücke zu verschenken: Den Anblick einer Waldlichtung oder der ersten Frühlingsknospen, den Duft einer Rose, das Rauschen eines Baches… 

2. Etwas Materielles schenken:

Die zweite Form des Schenkens ist die gängigste Form. Sie besteht darin, materielle Dinge zu verschenken, an denen wir hängen. Du kannst auch damit beginnen, die jeweilige Sache in der Vorstellung zu verschenken, denn auch das dies bringt dich in Kontakt mit der Qualität des Loslassens.

3. Energie schenken:

Die dritte Form des Schenkens besteht in immateriellen Gütern, die in unserem Besitz sind: Zeit, Arbeitskraft, ein offenes Ohr, ein Lächeln….

4. Glück schenken:

Die letzte Form der Großzügigkeit besteht darin, Bedingungen oder Fähigkeiten, mit denen wir vom Schicksal gesegnet wurden, zu verschenken: Die Fähigkeit gehen und sehen zu können, das Glück, ein Zuhause zu haben und in einem Land zu leben, in dem es keinen Krieg gibt, eine musische Begabung oder ein ansprechendes Äußeres… 

Finde bei der Wahl der Dinge, die du verschenkst eine Balance: Im Optimalfall spürst du einen “Stretch”, ohne dass es zu herausfordernd wird.  

Mir fällt es zum Beispiel recht leicht, materiellen Besitz zu verschenken, aber mit meiner Zeit bin ich ziemlich neidig. Da ich hier einen Stretch wahrnehmen kann, übe ich ganz bewusst in diesem Bereich.  

Wer der Empfänger deiner Geschenke ist, hängt übrigens ganz vom jeweiligen Geschenk ab: Es kann eine spezielle Person sein, es können alle Menschen sein, die dieses Geschenk benötigen, du kannst sogar das Universum selbst zum Empfänger deiner Gabe machen. 


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