Blühen lassen 1 Kommentar


Mit dieser Übung lernen wir, Gefühlen den Raum zu geben, um zu wachsen, zu erblühen und wieder zu vergehen. Dies ermöglicht uns, in immer herausfordernderen Situationen einen offenen und freundlichen Geist zu bewahren.

“Die einzige Ursache von Leid sind ein verschlossenes Herz und ein verschlossener Geist.” Pema Chödrön

Wann immer es dir im Laufe des Tages einfällt, richte deine Aufmerksamkeit nach innen und beobachte, welche Wahrnehmung als erstes ins Feld deines Gewahrseins kommt. Sei offen für Wahrnehmungen auf allen Ebenen – der physischen, der emotionalen und der mentalen Ebene – vielleicht taucht ein Schmerz auf, ein Jucken, eine Ungeduld, eine Vorfreude oder ein Moment der Stille. Warte nicht auf eine “besondere” Wahrnehmung, denn bei dieser Übung geht es darum, jeder Wahrnehmung zu erlauben zu sein.

Lasse das warme, freundliche Licht deiner Aufmerksamkeit auf die jeweilige Wahrnehmung scheinen. Wenn du in eine Geschichte über das Gefühl gehst, betrachte dies mit Humor und kehre zurück zur unmittelbaren Wahrnehmung.  Halte sie freundlich in deinem Gewahrsein, bis sie von selbst wieder vergeht oder durch eine andere Wahrnehmung abgelöst wird. 

„Das ist das, was alle Erscheinungen wollen, sie wollen die Erlaubnis haben zu erscheinen und zu ihrer eigenen Zeit wieder zu vergehen.“ Larry Rosenberg


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