Die langsame Gehmeditation


Die Gehmeditation kann als die reinste Form der bewegten Meditation bezeichnet werden. Sie schafft über die Wahrnehmung der Fußsohlen ein Gegengewicht zur Kopflastigkeit, stärkt deine Bewusstheit und hilft dir zu handeln, um zu handeln, statt um ein Ziel zu erreichen.

Komme zum Stehen und führe die Hände hinter dem Rücken oder vor dem Körper zusammen. Nun setze langsam und bewusst einen Schritt vor den anderen („Schritt, Schritt, Schritt“). Wenn du dich umdrehen möchtest, bleibe stehen („Stehen“) und drehe dich dann zweimal um 90 Grad („Drehen, Drehen“). Zugleich achte auf die Wahrnehmung in deinen Fußsohlen und gehe, um zu gehen – dein Ziel ist immer der Schritt, den du im jeweiligen Augenblick gerade machst. Zu Beginn richte deinen Blick eher zu Boden, später kannst du entspannt und ohne bestimmten Fokus geradeaus schauen. Schließe deine Meditation mit einigen Atemzügen stillen Verweilens im Stehen.

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