Ein neues Level für deine Praxis


Unsere Praxis und auch unser Alltag können eine andere Dimension bekommen, wenn wir sie in den Dienst von etwas Höherem stellen. Im Buddhismus wird dies mit dem Satz „Gut am Anfang, gut in der Mitte, gut am Ende“ ausgedrückt.

Gut am Anfang bedeutet, dass wir unsere Praxis, eine bestimmte Tätigkeit oder auch den Tag dem Wohle aller Wesen widmen. Finde hier eine Formulierung, die dein Herz berührt. Vielleicht:
„Möge diese Praxis/Tätigkeit mir helfen, mein Herz ein wenig mehr zu öffnen, damit ich allen Wesen von Nutzen sein kann.“
Gut in der Mitte: Während der jeweiligen Handlung lasse jedes Ziel los und sei ganz bei dem, was du tust.
Gut am Ende: Zum Abschluss „versiegle“ die Handlung mit dem Wunsch, dass ihre Früchte allen Wesen zugute kommen mögen. Zum Beispiel:
„Mögen der Verdienst dieser Praxis/Handlung sich ausbreiten und allen fühlenden Wesen helfen, bedingungslose Daseinsfreude zu erfahren“.
(Zu diesen Wesen gehören übrigens auch wir selbst ;)
Experimentiere damit, deinen Tag so zu beginnen und zu beenden oder deine Meditationseinheit/Yogapraxis. Es ist nicht wichtig, ob du so achtsam warst, wie du es dir gewünscht hättest, es ist die Absicht über das eigene Wohlergehen hinauszugehen, welche deiner Praxis oder deinem Tag eine neue Dimension verleiht. 
„Begin with bodhicitta, do the main practice without concepts,
Conclude by dedicating the merit. These, together and complete,
Are the three vital supports for progressing on the path to liberation.“ Longchenpa

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