Eine neue Form der Übung 5 Kommentare


In den letzten Monaten hat sich in meiner Praxis eine neue oder vielmehr erweiterte Form des Übens herauskristallisiert. Da sie für mich wirklich hilfreich ist, möchte ich sie euch gerne weitergeben. Sie besteht darin, sich selbst bestimmte Fragen zu stellen. 

Aber lasst uns einfach gleich zur ersten Erforschung gehen. Es geht bei ihr darum, die Wahrheit der folgenden Aussage für dich selbst zu prüfen:

„Zu genau dem Grad, zu dem wir uns dem stellen können, was andere in uns auslösen, können wir uns anderen öffnen.“        

Nimm die Aussage mit in deinen Alltag, prüfe ehrlich und mit viel Freundlichkeit dir selbst gegenüber, ob sie zutrifft. Es geht dabei nicht darum, etwas zu verändern, denn Veränderung erfolgt ganz von selbst, wenn wir ehrlich und zugleich freundlich mit uns selbst sind.

Für mich hat diese Erforschung bewirkt, dass ich wesentlich offener anderen Menschen gegenüber bin. Und da, wo es mir nicht gelingt, ist mir bewusst, dass es an mir und nicht an meinem Gegenüber liegt. Dies lässt der Beziehung jeden Augenblick eine Möglichkeit zur Veränderung.

Ich würde mich freuen, wenn du mir berichtest, ob diese Art der Praxis auch für dich hilfreich ist. 


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5 Gedanken zu “Eine neue Form der Übung

  • Daniela

    Liebe Gilda,

    Ich freue mich immer sehr über Deinen Newsletter. Ich erwarte ihn immer mit Freude, lese ihn immer sehr gerne und handle danach. Seit ich Deinen Newsletter abonniere, hat sich bei mir sehr viel Positives bewegt und oft habe ich das Gefühl, dein Input kommt genau zum richtigen Zeitpunkt!! Ich Danke Dir, dass Du so Großartiges teilst!!!

    Alles Liebe!!
    Daniela

  • Anonymous

    Liebe Gilda, sehr gute Übung.
    Sehr hilfreich wäre,wenn du immer ein praktisches Beispiel – aus dem Leben gegriffen – anführst.
    Danke dir und schönen Freiertag.
    Freu mich sehr auf ein Wiedersehen im Juni.
    Herzliche Grüße
    Angelika

    • Anonymous

      Ah, danke, Angelika, guter Tipp!
      Also, Beispiel: Wenn ich mit den Hunden gehe, verschließe ich mich ganz subtil anderen Spaziergängern gegenüber. Ich versuche damit, unangenehmen Emfpfindungen auszuweichen, wenn jemand keine Hunde mag und irgendeine Bemerkung macht (bei drei Hunden passiert das doch recht häufig). Die Taktik funktioniert nicht wirklich, denn meine abweisende Miene triggert andere eher. Wenn ich mich dagegen nicht schütze und das Risiko eingehe, unfreundlich angesprochen zu werden, sind die meisten Passanten freundlich und interessiert. Und zugleich mache ich die Erfahrung, dass bei einer unfreundlichen Äußerung auch nichts weiter passiert ;)