Mitgefühl für „Feinde“


Die folgende Variante der Metta-Meditation hilft uns, zu vergeben. Denke an einen Menschen, der dich verletzt hat. Visualisiere ihn/sie möglichst deutlich und sprich und fühle dann innerlich die folgenden Sätze: 

“Wie ich will dieser Mensch glücklich sein“
“Wie ich will dieser  Mensch frei sein von Schmerz”
“Wie ich will dieser Mensch frei sein von Stress und Sorgen“
“Wie ich hat dieser Mensch sich schon einsam oder traurig gefühlt“
„Wie ich will dieser Mensch mit Achtung behandelt werden“
„Wie ich wünscht sich dieser Mensch, dass seine/ihre Bedürfnisse erfüllt werden“

Bei dieser Übung geht es in keiner Weise darum, Verletzungen zu rechtfertigen, zu beschönigen oder zu nivellieren. Ihre Wirkung liegt darin, dass wir unsere Gleichheit erkennen und unseren Groll loslassen können. Wir Menschen verletzen einander, weil wir auf der Suche nach Glück sind und nicht wissen, wie wir  es erreichen. 

PS: Beginne bitte nicht gleich mit den ganz großen Verletzungen. Das Erkennen unserer Gleichheit braucht Zeit, um zu wachsen, dann kann es irgendwann die gesamte Menschheit umfassen. 

Novemberstimmung in Radegund…

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