Verschenken


Im Innersten sehnt sich jeder Mensch nach Sicherheit und dauerhaftem Glück. Um dies zu erlangen, halten wir an unterschiedlichen Dingen fest – auf der physischen Ebene an materiellen Gütern und auf der mentalen Ebene an Vorstellungen und Idealen. Dieses Festhalten ist Ursache von Emotionen wie Gier, Hass, Depression, Neid oder Angst. In letzter Konsequenz lässt sich jede Form von Leid auf das Festhalten zurückführen.

Die aktuelle Übung der Woche bringt uns in Kontakt mit unserer Gewohnheit, an Dingen festzuhalten. Praktiziere sie mit einer Grundhaltung von Freundlichkeit und Humor.

Wann immer es dir einfällt, betrachte Dinge, die dir gehören und stelle dir vor, dass du sie Menschen schenkst, denen du begegnest. Es geht dabei nicht darum, die jeweilige Sache tatsächlich zu verschenken, es geht um die Vorstellung und die daraus entstehenden Emotionen.

Bei manchen Dingen fällt dir dies wahrscheinlich leicht, bei anderen – dem Lieblingspulli oder dem neuen iPhone – könnten eventuell Empfindungen des Anhaftens, Begehrens und Festhaltens auftauchen ;). Verurteile dich nicht für diese Empfindungen, sondern beobachte sie einfach mit freundlichem Interesse. Vielleicht kannst du bereits nach einigen Tagen eine Veränderung beobachten. Ich würde mich freuen, wenn du in den Kommentaren darüber berichtest.

„In letzter Konsequenz geht es in jeder spirituellen Praxis um das Loslassen“ Larry Rosenberg

 

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